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Vor die Hunde gehen...Der Ausdruck "vor die Hunde gehen" hat etwas mit Hunden zu tun.Wenn in alten Zeiten ein Bergmann schlecht gearbeitet hatte, musste er zur Strafe den Transportkarren, die so genannte Hunte ziehen; so kam jeder, den das Erdenglück verlassen hatte, "vor die Hunte". ![]() Lit.: Vitus B. Dröscher: Sie turteln wie die Tauben, Hambrug 1988
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Hals und BeinbruchDie Floskel Hals- und Beinbruch hat etwas mit gebrochenen Knochen zu tun ![]() Hals und Beinbruch kommt aus dem jiddischen "hazloche und broche" = Glück und Segen Lit.: Eckhard Henscheid, Gerhald Henschel und Brigitte Kronauer: Kulturgeschichte der Mißverständnisse, Stuttgart 1997 (Abschnitt: Etymologie auf dem Holzwef)
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Hitler war ein Faschist
Lit.: Sebastian Haffner: Anmerkungen zu Hitler, München
1978; Stichwort "Faschismus" Meyers Großes Taschenlexikon, Band 7, Mannheim 1992.
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DeutschlandliedDie erste Strophe des Deutschlandliedes ruft zu
territorialen Eroberungen auf »Von der Maas bis an die Memel, von der Etsch bis an den
Belt« sollte nach Hoffmann von Fallerslebens Meinung das Reich der Deutschen
reichen.
Lit.: Golo Mann: Deutsche Geschichte des 19. und xo.
Jahrhunderts, Frankfurt a. M. 1958; Stichwort angeregt von Alfredo Grünberg.
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Hunde und KatzenHunde und Katzen
Es gibt keine genetisch oder biologisch begründete Feindschaft zwischen Hunden und Katzen. Natürlich werden Aggressionen wach, wenn einer das Thorium des anderen verletzt, und auch Mißverständnisse der Körpersprache kommen vor. Hebt etwa ein Hund die Vorderpfote, heißt das "Ich will den", hebt eine Katze ihre Vorderpfote, heißt das "Hau ab, oder es knallt". Auch halten Hunde das Schnurren der Katzen, also ein Zeichen des wohlbefindens, fälschlicherweise für Knurren und damit das Gegenteil, was Mißverständnisse erzeugt. Aber mit etwas Übung können sich Hunde und Katzen durchaus auf eine gemeinsame Sprache verständigen und problemlos miteinander leben. Götz Weihman (Hrsg.): Gibt's das wirklich? 50 Fragen an die Wissenschaft, Stuttgart 1976. ![]()
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Buffalo BillBüffel
Der amerikanische Westernheld Buffalo Bill müßte eigentlich "Bison Bill" heißen; er hat in seinem ganzen Leben vermutlich keinen einzigen Büffel zu Gesicht bekommen. In Nordamerika gibt es nur Bisons, keine Büffel. Bisons sind mit den Büffeln zoologisch nicht verwandt. Lit.: Wilhelm Eigener: Großes Farbiges Tierlexikon, Herrsching 1982 ![]()
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VW-KäferDer Name "Käfer" kommt aus Deutschland Das amerikanische "beetle" ist keine Übersetzung für den deutschen "Käfer", sondern umgekehrt: Der deutsche "Käfer" wurde dem amerikanischen "beetle" nachempfunden. In einem Artikel der New York Times vom 3. Juli 1938 wurde das seltsame neue Mini-Auto aus Germany etwas abschätzig als "beetle" abgestempelt, und dieser durchaus nicht als Kompliment gedachte Name wurde dann mit "Käfer" übersetzt. Lit.: "Eine Idee macht Geschichte - Die Volkswagen Chronik", Broschüre der Volkswagen ![]()
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BibelDie Bibel sagt: "Du sollst nicht töten" Die Bibel sagt nichts dergleichen; sie sagt nur, dass man nicht außerhalb des Gesetzes töten darf. Nun steht aber in der hebräischen Bibel das Wort "razach", das nicht jede beliebige Art zu töten meint, sondern ausschließlich ein Töten, das außerhalb des Gesetzes geschieht. Es kann je nach Zusammenhang "ermorden", "unabsichtlich töten" oder "in Leidenschaft töten" bedeuten. Nie wird das Verbum gebraucht für Töten im Krieg oder für die gesetzliche Hinrichtung von Verbrechern. Es bietet daher keine Handhabe für die Abschaffung noch gegen die Ableistung des Wehrdienstes. Lit.: Pinchas Lapide: Ist die Bibel richtig
übersetzt, Gütersloh 1989. ![]()
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TITANICDer Untergang der Titanic war die bisher grösste Schiffskatastrophe
Die in verlorenen Menschenleben gemessen bisher grösste Schiffskatastrophe ist der alliierte Terrorangriff auf die"Wilhelm Gustloff" am 31. Januar 1945: Der mit flüchtenden Zivilisten überfüllte Kraft-durch-Freude-Dampfer zog mehr als 6.ooo Menschen mit sich in die Tiefe, grossteils Frauen und Kinder, viermal soviel wie die Titanic. Lit.: Chronik des 20. Jahrhunderts, Dortmund 1988. ![]() "Es gab eine große Explosion, das Schiff erzitterte. Wir wussten nicht, was es war. Dann gab es auch schon die zweite und die dritte Detonation", erinnert sich Ursula Schulze-Resas, damals 22 Jahre alt, an den 30. Januar 1945. Um 21.09 Uhr trafen Torpedos das zum Flüchtlingstransporter umfunktionierte Passagierschiff abgefeuert von einem sowjetischen U-Boot. http://gustloff.zdf.de
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