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MikeTheSad
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28.04.2008 11:09

Wie ein Multikonzern Hunger als Waffe im Krieg gegen die Menscheit benutzt

"Mit Öl beherrscht man Nationen, mit Nahrung die Menschen, mit Geld die Welt."
(Kissinger, 1970)



Im Blog "Systemfunktionen" bin ich bereits näher drauf eingegangen, wie die neue Weltordnung der "globalen Elite" ihre Interessen durchsetzt, bzw. mit welchen Kontrollmechanismen die Regierungen im Auftrag der Bilderberger/Rothschilds
ihre Sklaven manipulieren.

Monsanto ist ein amerikanischer Großkonzern, welcher es sich zur Aufgabe gemacht hat eines Tages die Weltnahrungsmittelproduktion zu kontrollieren. Weit sind sie von diesem Ziel nicht mehr entfernt.

In diesem Zusammenhang fiel mir "neulich" ein Bericht aus der Systempresse auf und ich fragte mich, steckt da wieder einmal mehr hinter, als dem Leser/Konsumenten gesagt werden darf/soll?

Auf der norwegischen Inselgruppe Spitzrgen werden ab sofort in einem 100 Meter langen Betonbunkersystem Samen aller wichtigen An
baupflanzen aufgehoben, heißt es dort.
Die Kulturpflanzen-"Arche Noah" öffnete also ihre Pforten um dort bei einer Temperatur von -19 Grad Celsius ein "Backup" für ca. 4,5 Millonen Arten Pflanzensamen zu erstellen und deren genetische Codes zu "speichern". Der Name dieser Samenbank: "Svalbard Global Seed Vault" oder als Spitzname - "Doomsday Vault" ("Tresor für den Tag es jüngsten Gerichts").
Angeblich soll dieser Samen-Bunker der Sicherung der Artenvielfalt für die nächsten 1000 Jahre gewährleisten und weder Sintfluten, noch Atomangriffe noch der "Klimawandel" soll dem Saatgut etwas anhaben können.



Was in diesem Artikel nicht erwähnt wird, wer hinter diesem Projekt steht und finanziert. Es sind die üblichen Verdächtigen, die Bill & Melinda Gates Foundation mit $37.5 Millionen, dann die Rockefeller Foundation, die Agrarmultis Monsanto, Syngenta und DuPont Pioneer Hi-Breed. Alles natürlich wie immer von der EU subventioniert, abgesegnet und ohne Widerspruch durchgewunken! Auch hier zeigt sich einmal mehr, wem unsere "grünen", "roten" und "schwarzen" Politiker in Wirklichkeit dienen und wir, das VOLK, sind es NICHT!

Was aber hat diese Samenbank mit dem jetzt weltweit vermehrt auftretenden Schwarzrost zu tun? Diese aggressiven Pilze fallen über Weizenfelder her, bei der Getreideernte drohen hohe Verluste. Eine "neue" (gezüchtete?!?) Variante eines parasitsichen Pilzes bedrohnt von Afrika aus den Weizenanbau in Pakistan und Indien. Pflanzenschutzmitte versagen immer häufiger, weil die Pilze Resistenzen entwickelt haben!



Wie wenn die Lebensmittelkrise nicht schon bedrohlich genug ist, wegen der rekordhohen Preise und der Aufstände deswegen in der dritten Welt, jetzt sind die Weizenfelder in Afrika (natürlich rein zufällig!) durch den Schwarzrostpilz befallen. Man erwartet einen Totalausfall der Ernte und die Sporen dieser Krankheit Ug99 genannt, verbreiten sich in Richtung Asien. Die Auswirkungen auf den weltweiten Getreidemarkt könnten deswegen fatal sein.




Experten befürchten, der Brotpreis könnte genau so explodieren wie bereits der Preis für Reis, was zu Demonstrationen und Aufständen in vielen armen Ländern geführt hat. Deshalb haben die Reisproduzenten Indien, Ägypten, Vietnam und Kambodscha ihre Exporte eingeschränkt, um die eigene Bevölkerung versorgen zu können und in vielen Ländern greift jetzt der Staat in den Markt ein.



In Vietnam beschützen Soldaten die Reisfelder gegen Diebe. Russland und Pakistan haben angefangen Lebensmittel zu rationieren, in Südkorea hat ein panischer Sturm auf die Nahrungsvorräte die Regale der Supermärkte leergeräumt. (
VS)

David Kotok, der Vorsitzender von Cumberland Advisors sagt, der tödliche Pilz Puccinia Graminis, verbreitet sich rund um den Globus und “wir erwarten, dass die Ernteausfälle zu 100% sein werden.

Die Verluste in Afrika haben bereits 70% erreicht, sagt Kotok.

Die wirtschaftlichen Verluste durch die Pilzkrankheit werden Milliarden betragen und weiter steigen. Schlimmer noch, es besteht die Gefahr von extremer Lebensmittelknappheit in den armen Ländern der Welt“, schrieb Kotos in einem Forschungspapier.

Die Auswirkungen sind verheerend. Die Hungeraufstände verbreiten sich rund um die Welt. Die letzten sahen wir in Johannesburg Südafrika.

Bis jetzt richten sich die Unruhen gegen die hohen Preise. Die eigentliche Knappheit kommt noch.

Im letzten Monat trafen sich Wissenschaftler in Nahen Osten um Gegenmassnahmen zu besprechen, wie die Verbreitung von Ug99 eingedämmt werden kann, die Pilzkrankheit die 1999 in Uganda erstmals aufgetreten ist.


Der Schwarzrostpilz verbreitete sich von seinem Ursprung in Afrika nach Asien und ist bereits im Iran und Pakistan angelangt. Erwartet wird, dass Indien und dann weiter China befallen werden. Laut Wissenschaftlern soll der Pilz mit dem Wind übertragen werden, aber es gibt auch Aussagen, dass eine bewusste Verbreitung stattfindet, um die Nahrungsquellen Asiens anzustecken.


Findet hier eine neue Form des Krieges statt, durch die systematische Zerstörung der Landwirtschaft des Feindes und damit Ausrottung der Bevölkerung?



Jedenfalls meldet die FAO, die Lebensmittel und Landwirtschaftsorganisation der UNO, dass 1/4 der globalen Weizenernte durch den Pilz befallen ist.


Die weltweiten Weizenbestände in den Lagern waren seit 50 Jahren nicht mehr so niedrig wie jetzt, wie das US-Landwirtschaftsministerium berichtet.

Es wird fünft bis acht Jahre dauern, um genetisch veränderte Sorten zu züchten die dagegen resistent sind.” sagt Kotok. In der Zwischenzeit wird die Landwirtschaft erheblich bedroht sein.

Böse Zungen behaupten, die Krankheit ist künstlich in die Welt gesetzt worden, weil der Pilz aus einem Bioforschungslabor in Uganda stammt.

Möglicherweise will ein Agrarmulti (na, welcher wohl?), wenn die totale Vernichtung der jetzigen Weizensorte stattgefunden hat, seine genetisch veränderte Variante die gegen den Pilz resistent ist dann als Monopolist an alle landwirtschaftlichen Betriebe verkaufen.


Neben der „natürlichen“ Ursache dieser Pilzkrankheit, ist die Vorstellung ungeheuerlich, hier handelt es sich um eine bewusste Aussetzung und rasanten Verbreitung einer Pflanzenkrankheit, entweder als biologische Waffe gegen die Nahrungsquellen des Feindes oder zur Gewinnmaximierung für die Agrarkonzerne. Aber in der heutigen Zeit ist dem Raubtierkapitalismus und globalen Faschismus ALLES zuzutrauen.

Jetzt macht die "Doomsday Vault" oder Weltuntergangstresor für das gesamte Saatgut der Welt einen Sinn, oder?




Earthlings - Deutsche Untertitel  - 95 Min.



"Earthlings" ist eine Dokumentation in Spielfilmlänge über die absolute Abhängigkeit der Menschheit von Tieren (als Haustiere, Nahrung, Kleidung, zur Unterhaltung und in der wissenschaftlichen Forschung), veranschaulicht aber auch unsere Geringschätzung gegenüber diesen sog. "nicht-menschlichen Versorgern". Sprecher des Films ist der Oscar-nominierte Joaquin Phoenix ("Gladiator"), die Filmmusik schrieb der mit Platin ausgezeichnete Künstler Moby. Der Film bietet detaillierte Einblicke in Tierhandlungen, Welpen-Fabriken und Tierheime sowie Massentierhaltungen, den Leder- und Pelzhandel, die Sport- und Unterhaltungsindustrie und schließlich den medizinischen und wissenschaftlichen Beruf. "Earthlings" verwendet versteckte Kameras und vorher nicht gezeigtes Filmmaterial, um die täglichen Praktiken einiger der größten Industrien der Welt aufzuzeichnen, deren aller Profit vollständig auf Tieren beruht. Kraftvoll, informativ und zum Nachdenken anregend, ist "Earthlings" mit Abstand die umfassendste jemals produzierte Dokumentation zum Verhältnis zwischen Natur, Tieren und menschlichen Wirtschaftsinteressen. Es existieren viele würdige Tierrechtsfilme, aber dieser Film geht über das Bisherige hinaus. "Earthlings" schreit danach, gesehen zu werden. Höchst empfehlenswert!




Stoppt Gores Biotreibstoffpolitik, sonst gibt es ein Massensterben!



Angesichts der wachsenden Gefahr eines Massensterbens aufgrund des hyperinflationären Anstiegs der Preise von Grundnahrungsmitteln, insbesondere in den armen Ländern der Welt, veröffentlichte der demokratische Staatsmann Lyndon LaRouche die folgenden vorläufigen Richtlinien für Notmaßnahmen:

„* Jeder Nation muß das Recht eingeräumt werden, sich vor Hunger zu schützen, im Gegensatz zu dem Freihandels-Diktat, wie es vom IWF und der Weltbank verhängt wurde. Das bedeutet das Recht, Exportbeschränkungen durchzuführen, Vereinbarungen zwischen Nationen zu schließen und alle Preiskontrollmaßnahmen zu treffen, die erforderlich sind, um die Nahrungsmittelversorgung ihrer Bevölkerung zu sichern.

* Eine Koalition von Nationen muß zusammenkommen, um sofort Maßnahmen in Kraft zu setzen, die die Nahrungsmittelproduktion ausweiten und sie den Ländern, die in höchster Not sind, zur Verfügung zu stellen.

* Die vom britischen Agenten Al Gore vertretene Politik der Biotreibstoffe muß sofort rückgängig gemacht werden. Diese Politik enthält den Armen der Welt die Nahrung vor, weil man 12% der Maisernte der Welt, einen großen Teil der Ölsaaten und sogar Weizen als Rohstoff für verschwenderische, an sich unwirtschaftliche Biotreibstoffe verwendet. Eine solche Politik, die zur Politik des Freihandels und der marktgeregelten Produktion noch hinzu kommt, bedeutet unvermeidlich Massensterben."

 


Lebensmittelverteuerung verursacht Aufstände und Chaos

Die Agrarkonzerne haben uns im Würgegriff und verursachen damit eine völlige Abhängigkeit, und Gesundheitsschäden, Preissteigerungen, Hungersnöte und weltweites Chaos.


Hier keine Kredite: Teure Nahrungsmittel in Haiti

Es muss uns bewusst sein, was für einen negativen Einfluss diese Industrialisierung der Lebensmittelproduktion auf unsere Gesundheit, der Umwelt und der Gesellschaft hat. Die Filme (weiter oben im Blog) zeigen auf, wie die multinationalen und global agierenden Agrarkonzerne alles daran setzen, die völlige Kontrolle über das Lebensmittelsystem der Welt zu erlangen.

Der ehemalige Mitarbeiter von Monsanto, Kirk Azavedo, plaudert aus:
"Monsanto will die Weltherrschaft über alle Nahrungsmittel".


Wir erleben eine starke Verteuerung und Knappheit der Lebensmittel, die bereits in der dritten Welt zu Aufständen, Plünderungen und Todesfällen geführt hat. Hier einige der neuesten Meldungen darüber:

Auf Haiti sind vier Menschen getötet worden, die gegen die hohen Lebensmittelpreise demonstrierten und dabei mit Sicherheitskräften zusammengestossen sind. Wie die UNO berichtet, haben Protestierende in der Ortschaft Les Cayes am letzten Donnerstag Geschäfte niedergebrannt, auf UNO-Friedenssoldaten geschossen und die Container im UNO-Lager geplündert. (msnbc)



In der Haupstadt Port-au-Prince haben Demonstranten Barikaden errichtet, diese angezündet und sie versuchten den Palast des Präsidenten zu stürmen, um gegen die hohen Lebensmittelpreise zu protestieren. Dabei wurden fünf Menschen getötet und die ganze Stadt kam zum Stillstand. Einige der Protestierenden liefen mit leeren Tellern durch die Strassen, um der Regierung zu zeigen, sie hätten nichts zu essen. (Reuters)



In Ägypten haben tausende Demonstraten ihren Unmut über die steigenden Lebensmittelpreise bei gleichbleibenden Löhnen zum Ausdruck gebracht, in dem sie Gebäude in Brand steckten, Geschäfte plünderten und Steine auf die Polizisten warfen, die mit Tränengas antworteten. Im ganze Land wurde ein Streik ausgerufen.



In der Stadt Mahalla el-Kobra im Nildelta wurden fast 150 Menschen verhaftet und 80 verwundet, als ein Aufstand unter den Einwohnern und zornigen Arbeitern der grössten ägyptischen Textilfabrik ausbrach. (RS)



Sogar der britische Premieminister Gordon Brown wurde gewarnt, steigende Lebensmittelpreise könnten die wirtschaftliche Stabilität des Landes bedrohen und Aufstände auslösen. Leider ist er aber schon zu sehr damit beschäftig, herrenlose Koffer von selbstgezüchteten Terroristen zu überwachen!



Die Weltbank sagte diese Woche, dass der Preis der wichtigsten Nahrungsmittel in den letzten drei Jahren um 80% gestiegen sei. Für die Konsumenten in den reichen Nationen wie Grossbritannien, würden die hohen Lebensmittelpreise das Haushaltsbudget stark belasten und die Inflation anheizen. Aber für die Entwicklungsländer wäre es viel schlimmer und zu Unterernährung und sozialen Chaos führen. (Telegraph)

Der UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon rief zu einer Überdenkung der Politik betreffend Biobenzin auf, weil die globalen Lebensmittelpreise durch die Verwendung der Agrarprodukte für altenative Energien stark steigen würden. Dies drohe die Welt zu destabilisieren.



Die meiste Kritik kommt von der UNO-Lebensmittelagentur, der es immer schwerer fällt, mit den Preisen zurecht zu kommen. Letzten Monat hat das World Food Programme einen notfallmässigen Aufruf über $500 Millionen an die Spenderländer gestellt, damit sie ihre Verantwortung gegenüber den Hungernden der Welt erfüllen kann.

WFP-Offizielle sagen, 33 Länder in Asien und Afrika sind mit einer politischen Instabilität konfrontiert, weil es den Armen immer schwer fällt, ihre Familien mit Essen zu versorgen. (Guardian)

Dramatisch anziehende Reispreise alarmieren Verbraucher und Regierungen in ganz Asien. Dort ist Reis nicht nur ein Grundnahrungsmittel für drei Milliarden Menschen. Für die Masse der Armen bildet das Korn die tägliche Hauptspeise und oft die einzige Mahlzeit. Wegen des Preisanstiegs befürchten Experten Hungersnöte und sorgen sich um die politische Stabilität. (Handelsblatt)





Kampfstoff Aspartam
Aspartam stand bis Mitte der 70er Jahre auf einer CIA-Liste als potentielles Mittel zur Biochemischen Kriegführung...



Tote Ernte - Der Krieg ums Saatgut

Im kanadischen Weizengürtel wurde der Landwirt Percy Schmeiser vom Chemie- und Saatguthersteller Monsanto auf Patentverletzung und eine halbe Millionen Mark Schadenersatz verklagt, weil Wind oder Vögel ihm Monsantos genmanipulierten Raps zugetragen haben.

Schmeiser erhob Gegenklage wegen Rufmord und Verseuchung seiner Felder, ging an die Öffentlichkeit und wird inzwischen von Bio- und Bürgerrechts-Organisationen als Ikone des Monsanto-Widerstands rund um den Globus geschickt.

Seine weltweite Botschaft: Verteidigt Euer Saatgut!

In Europa sammelt der Landwirt Klaus Buschmeier aus dem westfälischen Extertal Kollegen um sich und organisiert einen Aufstand gegen den Deutschen Bauern-Verband. Ein Kooperationsabkommen des Bauernverbandes mit den Pflanzenzüchtern über Nachbaugebühren empfinden die Bauern als Verrat.

Im Landgericht München, das eigens eine Sonderkammer einsetzt, lesen Bauern ihrem Landesführer vor der Kamera fast handgreiflich die Leviten.Um die Gentechnik durchzusetzen, haben die Chemiemultis fast alle großen Pflanzenzüchter geschluckt.

Gentechnik stoppt nicht den Hunger in der Welt, sondern fördert den Chemieabsatz. Die Gentechnik macht Nutzpflanzen gegen Unkrautmittel resisdent. Der Bauer darf die Pflanzen anbauen, mit Chemie behandeln und verkaufen, mehr nicht. Jede Wiederaussaat oder eigene Zuchtarbeit wird verboten oder mit Gebühren belegt. Für Buschmeier und Schmeiser ist das die Rückkehr der Leibeigenschaft.

Der Gipfel des gentechnischen Zynismus ist die sogenannte Terminator-Technologie. Sie macht die Bauern mit Hilfe der Gentechnik endgültig von den Konzernen abhängig. Die Pflanzen werden gentechnisch so manipuliert, dass sie nur einmal keimfähig sind. Eine Wiederaussaat der Ernte ist zwecklos. Die Ernte ist tot.



Erfolg für den langjährigen Monsanto-Gegner Percy Schmeiser:
Der Chemiekonzern bezahlt ihm Schadensersatz für gentechnisch
kontaminierte Felder...



Monsanto - Mit Gift und Genen

Sehr interessante Dokumentation von arte über einen Multinationalen Biotechnologiekonzern! Monsanto erwirtschaftet viel Geld. Viel Geld aus Geschäften mit Agent Orange, PCB oder Gen-Pflanzen. Erfolgreich ist der Gigant auf dem Agro-Sektor deshalb, weil er beste Beziehungen zu Regierungsbehörden hat, Druck ausübt oder Gutachten manipuliert, um seine Produkte auf den Markt zu bringen.

Monsantos Skandalgeschichte ist lang: So zeigt Robins Film, dass Monsanto seit Jahrzehnten über die hochtoxische Wirkung von PCB, eines der schlimmsten Umweltgifte, Bescheid wusste. Die Verkäufer aber erhielten die Weisung, darüber zu schweigen. In Verruf geriet die Firma auch wegen des Verkaufs des Wachstumshormons rBGH. In Europa und Kanada sind sie verboten: Risiken für Verbraucher, die Milch von entsprechend behandelten Kühen trinken, konnten nicht ausgeschlossen werden.

In den USA versuchte Monsanto Molkereien gerichtlich zu zwingen, nicht mehr mit dem Aufdruck rBGH-frei zu werben. Tatsächlich stammen 90 Prozent aller weltweit angebauten Gen-Pflanzen von Monsanto. Über Patente sichert sich der Konzern weitreichende Zugriffsrechte auf die Produktion unserer Lebensmittel: Die Ernte gehört nicht dem Landwirt allein. Über exklusive Nutzungsrechte kann der Konzern bestimmen, wer was zu welchen Preisen kaufen darf. Denn selbst die verarbeitete Ernte, also das Endprodukt ist im Patentanspruch enthalten.

Das global agierende Unternehmen verfolgt ein atemberaubendes Ziel: Es will die globale Landwirtschaft vollständig unter seine Kontrolle bringen, sagt Ulrike Brendel, Gentechnikexpertin von Greenpeace. Dabei greifen Monsantos Strategien wie Zahnräder ineinander: Einflussnahme auf Politik und Wissenschaft, Aufkauf konkurrierender Unternehmen, aggressiver Erwerb von Patenten, Kontrolle von Landwirten und Inkaufnahme der Kontamination unserer Nahrungsmittel mit Gen-Pflanzen.

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