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MikeTheSad
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MikeTheSad » blog » free tibet


     
28.03.2008 10:16

Tibet ist ein Teil des grossen Schachspiels...

Was die Medien uns derzeit über Tibet erzählen ist wieder einmal (mehr) ein völlig falsches Bild. Es geht nicht um einen spontanen Aufstand, nicht um ein Volk welches sich aus eigenen Stücken, gegen die Unterdrückung der Chinesen wehrt. Wir sollen es nur glauben. Die Medien zeigen eine Vereinfachung, lassen die Details und den geschichtlichen Zusammenhang (Stichwort: Desinformation) weg, wollen die Chinesen als die alleinigen Bösen zeigen.

Der Dalai Lama - Mythos und Wahrheit

Verklärt, verkitscht - Hollywood feiert den Dalai Lama (von 1997)

Wie bei allen Konflikten stecken Mächte dahinter, welche eine Situation zu ihren Zweck ausnutzen. In diesem Fall wird dieser „Aufstand“ von antichinesischen Kräften organisiert, die aus Nepal und Nordindien operieren, mit Hilfe des üblichen Verdächtigen ... der CIA.



Das Geld, die Kontrolle und die logistische Unterstützung kommt direkt aus Washington. Der tibetische spirituelle Führer, der Dalai Lama, arbeitet schon seit über 50 Jahre mit dem CIA zusammen. Die CIA steckt hinter der
Free Tibet Bewegung und finanziert das immer erstaunlich gut informierte Radio Free Asia. Alles was sich gegen den Erzfeind China richtet, wird vom National Clandestine Service aus gesteuert, im Hauptquartier der CIA in Langley.

Der angesehene Journalist und ehemalige indische Geheimagent B Raman sagte am 21. März: „An Hand der vorliegenden Beweise, ist es mit ziemlicher Sicherheit anzunehmen, dass der Aufstand am 14. März in Lhasa, lange vorbereitet und gut koordiniert war.

Hier eine Auflistung der geschichtlichen Fakten, die zeigen, der Profiteur des Todes und der Zerstörung in Tibet ist Washington und sie stecken hinter der ganzen Sache.

Alles begann im Jahre 1956, als die CIA eine grosse Kampagne gegen das kommunistische China in Tibet durchführte. Dies führte zu eine blutigen Aufstand 1959, bei dem zehntausende Tiber umkamen, während der Dalai Lama und ungefähr 100'000 seiner Gefolgschaft über die Pässe des Himalaja nach Indien und Nepal flohen.



Die CIA hat dann geheime Ausbildungslager für die Guerillakämpfer des Dalai Lama in Camp Hale in der Nähe von Leadville Colorado USA eingerichtet. Die tibetischen Widerstandskämpfer wurden dort von der CIA in der Technik des Guerillakrieges ausgebildet und wie man Sabotage gegen das kommunistische China durchführt, in diesem Artikel der New York Times nachzuslesen.

Die von den USA ausgebildeten Guerillas führten dann Anschläge in Tibet aus, welche durch die CIA angeheuerte Söldner angeführt und aus der Luft von CIA-Flugzeugen unterstützt wurden. Dieses Ausbildungsprogramm wurde im Dezember 1961 beendet, obwohl das Lager in Colorado bis 1966 noch in Betrieb war.

Die tibetische Kampfeinheit der CIA, welche von Roger E. McCarthy geschaffen wurde, hat neben der tibetischen Guerillaarmee, unter dem Codenamen ST CIRUS die chinesischen Besatzungstruppen 15 Jahre lang bis 1974 laufend angegriffen, bis das von oben genehmigte Programm dann beendet wurde.



Mitte der 60ger Jahre hat dann die CIA ihre Strategie geändert und statt Guerillakämpfer und Geheimagenten mit den Fallschirm über Tibet abzusetzen, die Chushi Gangdruk gegründet, eine Guerillaarmee bestehend aus 2'000 ethnischen Khamba Kämpfer, mit Basis in Mustang Nepal.

Diese Basis wurde erst 1974 auf massiven Druck der Chinesen von der nepalesischen Regierung geschlossen.

Nach dem Ende des Indisch-Chinesischer Grenzkriegs 1962, ist die CIA eine enge Verbindung mit den indischen Geheimdienst eingegangen und hat Agenten die nach Tibet eingeschleust wurden ausgebildet und ausgerüstet. Dies kann man im Buch von Kenneth Conboy und James Morrison „The CIA’s Secret War in Tibet" – Der geheime Krieg der CIA in Tibet nachlesen.

Nur weil die Beziehungen zwischen Indien und China sich verbesserten und gleichzeitig die zu den USA sich verschlechterten, wurden die indischen CIA-Operationen eingestellt.

Die Unterstützung der tibetischen Guerillakämpfer durch Washington ging aber bis 1972 weiter. Erst nachdem Treffen zwischen Richard Nixon und der chinesischen Führung im Februar 1972, wurde diese offiziell beendet.



Victor Marchetti, ein ehemaliger CIA-Agent hat die Entrüstung und den Zorn der Agenten beschrieben, nachdem Washington das Programm stoppte und sagte „einige haben sogar tibetische Gebete als Trost rezitiert, welche sie in den Jahren mit dem Dalai Lama gelernt hatten.

Der Chef der tibetischen Kampfeinheit von 1958 bis 1965, John Keneth Kraus, sagte “Dies war keine geheime CIA-Operation. Die Initiative kam aus der ganzen US-Regierung.

Wegen dieser starken emotionale Verbindung zwischen dem CIA und der tibetischen Freiheitsbewegung, nimmt man an, war die CIA auch in der gescheiterten Revolte im Oktober 1987 involviert. Deshalb liegt die Vermutung nahe, die CIA hat immer die Absicht weiter verfolgt, die chinesische Herrschaft über Tibet zu destabilisieren.

In einem Interview mit der New York Times vom 28.11.1993 sagt der Dalai Lama folgendes:

Frage: In Tibet, von den späten 50gern bis zu frühen 70ger, war einer ihrer Brüder darin invoviert, eine Guerillarmee gegen die Chinesen zu führen. Fakt ist, die Guerillas wurden durch die CIA unterstüzt. Was meinen sie dazu?

Antwort: Ich bin immer gegen Gewalt. Aber die tibetischen Guerillas waren sehr engagierte Leute. Sie waren bereit sich für die tibetische Nation zu opfern. Und sie fanden einen Weg Hilfe von der CIA zu bekommen. Jetzt, die Motive der CIA zu helfen waren komplett politisch. Sie haben nicht aus Sympathy geholfen, nicht als Unterstützung für eine gerechte Sache. Das war nicht gesund.

Es ist klar, die Motive waren um China zu schaden und die Tibeter waren das Mittel dazu.

China wird von Washington als eine grosse Bedrohung angesehen, im ökonomischen wie auch im militärischen Sinne, nicht nur in Asien, sondern in Afrika und auch in Südamerika.

Mit den Olympischen Spielen vor der Tür, sieht Washington den Zeitpunkt als ideal, Peking ans Schienbein zu treten und den schwachen Punkt Chinas, Tibet, auszunutzen.

Selbstverständlich macht die CIA alles um ihre Hand die den Aufruhr steuert unsichtbar zu machen und verwischt alle Spuren, durch den Einsatz von Stellvertretern, die sie unter den Exiltibetern in Nepal und Indien rekrutiert.



Neben der ganze finanziellen und logistischen Unterstützung der Aufständischen, ist natürlich die Steuerung der westlichen Medien mit Desinformation ein wichtiger Bestandteil der ganzen Operation. Man sieht ja den Erfolg der schlechten Publicity den China jetzt bekommt und wie erfolgreich die Chinesen als die Bösen und die Tibeter als die armen unterdrückten Guten in den Medien präsentiert werden.


Noch schmeissen die Tibeter Steine auf die chinesischen Truppen, zünden Häuser an und plündern Geschäfte. Sobald es aussieht, wie wenn es zu einer offenen Revolte sich steigern könnte, wird die CIA Waffen an die Tibeter verteilen. Diese sind in den letzten 30 Jahren nach Tibet reingeschmuggelt und gut versteckt worden.



Die Waffen wurden auf dem Weltmarkt gekauft oder durch die amerikanische und israelische Armeen bei ihren Kriegen erobert. Sie wurden so „gereinigt“, dass man sie nicht zur CIA zurückverfolgen kann.

Da es sich um ursprüngliche russische und chinesische Waffen handelt, sind diese leicht mit denen welche die chinesische Armee benutzt austauschbar und die Munition ist die selbe, was den Nachschub bei einem zukünftigen bewaffneten Konflikt vereinfacht.

Die CIA hat über all die Jahre ihre Verbindung zu der tibetischen Freiheitsbewegung aufrechterhalten und finanziert diese bis heute. Deshalb liegt die Vermutung nahe, die CIA steckt hinter der jetzigen Krise in Tibet.

Es ist im strategischen Interesse Washingtons, China so viel wie möglich zu destabilisieren und in der Welt zu schaden. Schliesslich ist ja die Hauptaufgabe der CIA, die Aussenpolitik Amerikas auf „unkonventionelle“ Weise und im Geheimen zu vollziehen. Sie machen "nur" ihren Job.

Für Amerika ist die jetzige Situation ideal. Die chinesische Regierung wird Dank der gesteuerten Medienpropaganda von der ganzen Welt für ihre Repression und Verletzung der Menschenrechte verdammt, während junge Tibeter in den Strassen von Lhasa sterben, die von Amerika aufgehetzt wurden.

Es geht wie bei allen Konflikten um das grosse Schachspiel der Weltherrschaft. Wieder einmal sitzen die Tibeter in der Falle, werden zwischen den Grossmächten der Welt zerquetscht und von Amerika als Baueropfer missbraucht. (Asia Times)

Hier ein gutes Video das einiges über die CIA und Tibet erklärt:


Michael Parenti erzählt hier wie schlimm die Zustände in Tibet waren, BEVOR die Chinesen einmarschierten. Eine ganz arme und feudale Gesellschaft, wo die Menschen unterdrückt und versklaved wurden, gar nicht so schön wie die westlichen Medien im Auftrag der USA es gerne darstellen.





Wenn man das Stichwort "Dalai Lama" und "CIA" im Goggle eintippt, werden 231'000 Links aufgelistet. Mehr muss man nicht sagen. Da jetzt die ganze Welt über die Medien nur noch auf Tibet schaut, will offensichtlich Amerika von ihren eigenen Problemen ablenken. Wenn das Fernsehen nur noch Bilder von Protestaktionen gegen China zeigt, ist kein Platz mehr da für die wirklich brennenden Themen, wie Finanzcrash, Kriege im Irak und Afghanistan, sowie Palästina. Ablenkung, damit die Menschen nicht zu viel über was wirklich passiert nachdenken können. Die Menschen müssen ihre Aufmerksamkeit wo anders haben, während die kleine Gruppe der Elite ihre kriminellen Pläne ausführen.

Passend dazu kam vor wenigen Tagen diese Nachricht in der Basler Zeitung: “Nach Kritik aus China haben mehrere Medien Fehler bei der Berichterstattung über Tibet eingeräumt. Die privaten deutschen Fernsehsender n-tv und RTL bedauerten am Montag, Bilder in einen falschen Zusammenhang gestellt zu haben. Bilder (des Schweizer Fernsehens) zeigten Ausschreitungen zwischen Exiltibetern und Sicherheitskräften in der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu. Die Bilder seien auf Grund einer Verwechslung als Bilder aus der tibetischen Hauptstadt Lhasa bezeichnet worden, schrieb «10vor10»- Redaktionsleiter Hansjörg Utz. Die Videosequenzen aus Nepal wurden auch auf anderen Sendern Tibet zugeordnet, was die chinesische Staatsagentur Xinhua am Sonntag kritisierte.
Zudem seien Fotos aus Lhasa in einen falschen Zusammenhang gestellt worden. Kritisiert wurden unter anderen die US-Fernsehsender CNN und Fox TV, die «Washington Post» und die «Berliner Morgenpost». Von Medien aus den USA gab es zunächst keine Reaktionen auf die Vorwürfe. Der deutsche Nachrichtensender n-tv teilte mit, am 20. März in einem Beitrag über den Tibet-Konflikt ein Bild und einen Filmausschnitt aus Nepal gezeigt zu haben. Der Fehler sei bemerkt und das Bildmaterial sofort ausgetauscht worden. RTL teilte mit, auf seiner Internetseite «in einem Fall ein Bild in einem falschen Kontext verwendet» zu haben. Ein Tibet zugeordnetes Foto habe in Wirklichkeit Sicherheitskräfte in Kathmandu gezeigt, die mit Knüppeln gegen Demonstranten vorgingen.

Xinhua berichtete auch über ein Foto auf der CNN-Website, das Menschen zeige, die vor einem Militärlastwagen wegliefen. Das Originalbild zeige im Hintergrund aber Randalierer, die Steine auf den Lastwagen geworfen hätten. Dieser Teil sei herausgeschnitten worden. Die «Berliner Morgenpost» wurde für eine Bildunterschrift vom 17. März kritisiert. Auf dem Foto ist nach Darstellung von Xinhua zu sehen, wie Polizisten in Lhasa einen Chinesen vor einem Angriff von Randalierern retten. In der Zeitung stand unter dem Foto: «Aufnahmen des chinesischen Fernsehens zeigen einen Jungen, der von bewaffneten Streitkräften in Kampfanzügen durch die Strassen von Lhasa gejagt und verhaftet wird.» Was das Foto wirklich zeigt, war nicht aufzuklären.” Diese Eingeständnisse sind überaus wichtig. Unsere Konzern-Massenmedien verfälschen Nachrichten, das geben sie also mittlerweile selbst zu.

Die Frage lautet nun: Wie viele andere wichtige Ereignisse werden falsch dargestellt? Und in einem Fall, wo die geschädigte Partei nicht unbedingt so viel Einfluss hat wie die chinesische Regierung (die offensichtlich Druck auf die deutsche Regierung und Medien ausüben kann), wird dann überhaupt der Fehler richtiggestellt? Man denke an die Falschübersetzung Ahmadinedschads, die bis heute bei vielen Berichten zum Iran verwendet wird. Bis auf die Süddeutsche Zeitung hat keines der Blätter, die die Falschübersetzung wie verrückt nachgeplappert hatten, eine Richtigstellung gedruckt (und auch die SZ hat sie irgendwo auf Seite 20 versteckt).

Tatsache ist: Egal wie “groß” das Ereignis, egal wie “empörend”, man sollte immer Fragen stellen. Ob bei 9/11, ob in Tibet, in Gaza, ob beim nächsten Schulmassaker oder den nächsten Kofferbombern: Bleibt kritisch!




Polizisten verprügeln demonstrierende Tibeter in den USA



Schockierendes Videomaterial von New Yorker Polizisten, die demonstrienende Tibeter, welche nur die Straße entlang laufen, mit Schlagstöcken verprügeln und verhaften, wird außerhalb von Youtube größtenteils ignoriert. Während täglich Berichte aus China auftauchen, in denen die Polizei Tibeter auf der Straße verprügelt, sagt ähnliches Verhalten der Polizei in den USA schon alles.

Das Material entstand bei einer friedlichen Versammlung für ein freies Tibet in New York am 14. März. Es zeigt, wie die Demonstranten Fahnen tragend die Straße entlang zum UN-Gebäude im Turtle Bay Viertel laufen, nur um von der Polizisten mit Schlagstöcken belästigt zu werden. Ein Polizist, bekannt als "Delgado", wird gezeigt, wie er Leute schubst, als die Gruppe die Straße überquert. Ein anderer Polizist, bekannt als "Serano", wird dabei erwischt, wie er zwei Demonstranten mit dem Tode drohte, als ein Kameramann vorbei läuft. Später gestand er gedroht zu haben und entschuldigte sich dafür. Als die Gruppe sich dem UN-Gebäude nähert, kommen Polizeiwagen mit kreischenden Bremsen auf dem Bürgersteig zum Stehen, Polizisten strömen raus und fangen an die Demonstranten mit Schlagstöcken zu verprügeln, indessen Sicherheitswachmänner der UN tatenlos zuschauen. Ein nichtuniformierter Polizist, der die ganze Operation zu leiten scheint, befiehlt dann dem Kameramann aus dem Weg zu gehen.

"Schaut euch diese Polizisten an, sie verprügeln Leute vor dem UN-Gebäude, unglaublich, demonstrierend für ein freies Tibet. Polizisten schlagen mit Schlagstöcken auf die Beine der Menschen auf dem Bürgersteig, vor dem UN-Gebäude in Amerika, unglaublich, dies ist nicht China",

sagte der amerikanische Kameramann fassungslos. Der Polizist, der als Serano identifiziert wurde, zwingt den Kameramann weg vom Gedränge und befiehlt ihm, die Kamera auszumachen und sagt, er würde nicht mit ihm sprechen, weil er ein Reporter sein könnte. Danach verfolgen mehrere Polizisten den Kameramann und befragen ihn über seine Aufnahmen.



Wenn Bilder lügen...
Fernsehen in Tibet

Der staatlich kontrollierte tibetische Fernsehkanal macht seine eigene Wahrheit. Gezeigt werden gewalttätige tibetische Demonstranten und Bürger, die für den Einsatz der chinesischen Sicherheitskräfte dankbar sind.

Im staatlich kontrollierten tibetischen Fernsehkanal erzählt ein tibetischer Mönch, alles sei so schrecklich. Diese Gewalt. Er verstehe nicht wie seine Landsleute so etwas haben tun können. Man müsse alle, die die Einheit des Landes spalten wollen, hart bestrafen. Er beschreibt, wie wütend und aufgeregt er sei, doch sein Gesicht wirkt dabei müde und hilflos.

Den ganzen Tag über wird chinesisches Programm gesendet. Die Schönheit des tibetischen Hochlandes wird gezeigt, die buddhistischen Tempel, und dann kurz darauf Bilder tibetischer Demonstranten, die plündern, Steine werfen und Brände setzen.

Kritik am Dalai Lama


Diese Vorfälle seien die Versuche des Dalai Lama, das Land zu spalten und die Unabhängigkeit Tibets zu fordern, erzählt ein tibetischer Mann bei einer Straßenumfrage dem chinesischen Fernsehteam. Dann fährt er fort, es sei alles von langer Hand geplant von einheimischen und ausländischen Separatisten.

Das tibetische Fernsehprogramm ist großzügig mit kritischen Reden gegen das religiöse Oberhaupt der Buddhisten, den Dalai Lama. Immer wieder werden Menschen gezeigt, die berichten, welches Monster hinter der freundlichen Maske des Dalai Lama in Wirklichkeit steckt. Kinder, Frauen, Männer, Mönche – sie alle werden gezeigt ,wie sie das buddhistische Oberhaupt kritisieren.

"Jetzt fühle ich mich so sicher"



Dann flimmern Bilder der Hauptstadt Lhasa über den Schirm. Busse werden gezeigt, die Passanten befördern, Menschen, die auf den Straßen flanieren und freundlich winkende Rikschafahrer. Alltag sei wieder eingekehrt, berichtet die Reporterin.

Die chinesische Regierung verkündet, die Lage im Griff zu haben. Ein immenses Aufgebot an Sicherheitskräften wurde eingesetzt. Sie haben die wichtigsten Klöster umstellt, patrouillieren durch die Hauptstadt Lhasa, halten Passanten auf und lassen sich deren Pässe zeigen, wie Augenzeugen berichten. Das alles zeigt das tibetische Fernsehen aber nicht. Stattdessen schwenkt die Kamera in eine Schule. Kinder spielen auf dem Pausenhof. Auf die Frage, ob das massive Aufgebot an Polizei ihnen Angst macht, kommt sofort die Antwort: "Jetzt fühle ich mich so sicher. Ich kann zur Schule gehen wie zuvor."

Mit aller Härte gegen Separatisten

Den ganzen Tag über flimmern solche Berichte über den Bildschirm. Das ist chinesische Berichtserstattung. Gebetsmühlenartig werden Parolen wiederholt: Es sei wichtig, die Einheit und die Stabilität des Landes zu wahren, Separatisten gehörten schwer bestraft. Die chinesische Regierung hat angekündigt, dass sie mit aller Härte gegen Separatisten vorgehen will. Nach den Unruhestiftern wird gefahndet.

Gewalt durch Ordnungskräfte ist nicht zu sehen


Im tibetischen Fernsehkanal Chinas werden weiter Erfolgsmeldungen gezeigt. Es ist zu sehen, wie chinesische Polizisten junge Tibeter in Handschellen abtransportieren. Fingerabdrücke werden genommen, dann werden sie zum Verhör gebracht. Es ist keine Gewalt zu sehen, alles läuft ordnungsgemäß ab.

Es bleibt die Frage offen, warum, wenn alles wirklich so ordnungsgemäß abläuft, alle ausländischen Journalisten Tibet verlassen mussten? Wer steckt hinter den organisierten Protesten in Tibet?




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