01.12.2007 13:19
- Man
bewaffnet zuerst sich feindlich gesinnte Völker und unterschiedliche ethnische
Volksgruppen.
- Dann findet man in jedem Lager einen Anführer und ein paar
Politiker.
- Diese hetzt man gegeneinander auf (ist dank der Medien und ein paar Attentaten leicht zu
bewerkstelligen). TV, Radio und Zeitungen helfen fleißig mit. Man spricht von »Spannungen«.
- Durch
Terroranschläge wird das Volk eingeschüchtert und flüchtet vom Land in
die Städte. Das Land wird nicht mehr bebaut. Keine eigene Nahrung mehr
und Hungersnot in den von Flüchtlingen übervölkerten Städten und
Gebieten.
- Man entsendet ein paar Reporter und Fotografen. Bilder von Skelett-Kindern und verstümmelten Menschen gehen um die Welt.
- Die
friedlichen Bürger in den wohlhabenden Ländern sind geschockt und
sammeln Geld. Man will ja helfen, so gut man kann. Menschlich.
- Mit dem gesammelten (und zum Teil durch Steuern erpreßten) Geld kauft man Nahrungsmittel und
Medikamente.
- Dann entsendet man humanitäre Organisationen in die betroffenen Gebiete.
- Diese werden von den sich bekämpfenden Parteien angegriffen. Oft zum Schein, damit regelmäßige Pressemeldungen veröffentlicht
werden.
- Die
selbstlosen und mutigen Retter, Missionare, Ärzte, Krankenschwestern,
Lastwagenfahrer usw. müssen selbstverständlich geschützt werden.
- Und schon hat man einen Vorwand, um UNO-Truppen in das Gebiet zu entsenden.
- Diese werden dann auch »dosiert« angegriffen und brauchen Verstärkung.
- Der Kreis ist geschlossen. Der Krieg ist angeheizt und kann beliebig aufgewärmt werden.
- Waffenlieferungen
laufen auf Hochtouren. Geld wird verdient auf allen Seiten. Außer auf
der Seite der Toten und Verstümmelten.
- Irgendwann kommt der Moment, wo die Sache langweilig wird und an Interesse verliert. Somalia läßt grüßen.
- Das Land ist kaputt und die Truppen werden abgezogen und nach Hause geschickt.
- Dann wird es Zeit, an den Wiederaufbau zu denken.
- Ein Wiederaufbau kostet Geld. Ein zerstörtes Land hat kein Geld und muß sich im Ausland verschulden.
- Geldgeber
zu finden, ist relativ einfach. Nur darf man nicht heikel sein, wenn es
um die Bedingungen geht. Man tauscht Land, Bodenschätze,
Volkseinkommen, Transitwege, öl und Wasser gegen Kreditgarantien.
- Der
Kreis schließt sich zum zweiten Mal. Die Abhängigkeit von den
internationalen Banken (oft auch »Internationale Staaten- und
Wertegemeinschaft« genannt) ist perfekt.
- Die totale Versklavung kann beginnen (»American way of life«).
Bilanz:
Milliardengewinne im Waffengeschäft,
Milliardengewinne bei der Weltbank und dem IWF,
Milliardengewinne beim Wiederaufbaugeschäft,
... und ein paar tausend Tote und Krüppel.
Wer
diese Zusammenhänge noch nicht erkannt hat, sollte keine Politik
betreiben und auch sonst keine wichtigen Entscheidungen treffen dürfen.
Wer für UNO-Blauhelme plädiert, macht sich schuldig der
Beihilfe zu Mord. So einfach ist das. Man muß es sich nur genau
überlegen.
Es
handelt sich bei diesem Text nicht etwa um eine Erfindung, sondern um
eine gedrängte Zusammenfassung eines Lehrplanes einer
us-amerikanischen Hochschule, wo zukünftige Politiker ausgebildet
werden. |
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»AMERIKA BOMBT, EUROPA ZAHLT«
»Wir
Amerikaner haben unseren Teil im Krieg geleistet, den Hauptanteil für
den Wiederaufbau und die künftige Friedensarmee im Kosovo wird Europa
tragen.«
Bill Clinton, US-Präsident(zitiert aus »Weitblick«, September 1999, A-9020 Klagenfurt)

Operation Hollywood - Die Kriegs-Propaganda-Maschine der USA
Amerikaner lieben Kriegsfilme weil darin Helden und Schurken vorkommen. Es gibt Konflikte, Dramen, Gewalt und Action und am Ende gewinnen immer die Guten. Doch in wie weit stehen Film- und Militärmaschinerie in Verbindung? Wer entscheidet wer Held und wer Schurke ist? Und beeinflusst das US-Militär mit Geld und Material bewusst den Inhalt historischer Ereignisse auf eine fast propagandistische Art und Weise?
"Die Welt hat sich nach dem 11. September verändert. Sie hat sich verändert, weil wir von nun an nicht mehr sicher sind." Georg .W. Bush, 2000...
Why We Fight - Die "guten" Kriege der USA
US-Präsident Eisenhower hat es kommen sehen: In seiner
Abschiedsrede 1961 warnte er davor, dass der „militärisch-industrielle
Komplex" außer Kontrolle geraten könnte. Über 40 Jahre später sind Privatfirmen
in den Irak-Einsatz verstrickt, beeinflussen die Interessen der Aktionäre die
US-Außenpolitik, sind politische und wirtschaftliche Eliten eng miteinander
verwoben! Ein CIA-Mann: „Wenn Krieg derart rentabel ist, garantiere ich, dass
sie noch mehr davon sehen werden“.
Wie sich vor diesem Hintergrund die Außenpolitik der USA
verändert, stellt Jarecki mit Hilfe von Archiv-Material und vielen
Interviewpartnern dar – ohne in die Polemik eines Michael Moore („Fahrenheit
9/11“, „Sicko“) zu verfallen.
Ende 141, nach dem Angriff auf Pearl Harbor, zogen die USA in den Krieg.
Unter dem Titel "Why We Fight" gab das Kriegsminiserium eine Reihe von Propagandafilmen in Auftrag, die der Welt Amerikas Handel "erklären" sollte. Unter Leitung von Regisseur Frank Carpra ("Arsen und Spitzenhäubchen") entstanden 7 Arbeiten, die das Genre revolutionierten.
Kein Wunder: Carpra konnte auf die Hilfe von Größen wie John Huston, William Wyler und Walt Disney bauen.