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Tel Aviv / Israel: Wie RIA Novosti heute meldet, hat Israel mit der Verteilung neuer Gasmasken an die Bevölkerung begonnen. Offiziell heißt es, habe diese Aktion keinerlei politischen Hintergrund, noch weniger bestünde eine Kriegsgefahr.
![]() Ungeachtet dessen sollen sieben Millionen Gasmasken ausgegeben werden. Maßnahmen dieser Art sind keineswegs neu, sondern hatte es schon vor einigen Jahren gegeben, nämlich vor dem US-Angriff auf den Irak. So heißt es in der RIA-Meldung außerdem: „Während der Kampfhandlungen befürchtete Israel Angriffe mit nicht konventionellen Waffen und ließ seine Bevölkerung die Schutzmasken auspacken. Die geöffneten Masken sollten danach durch neue ersetzt werden.“ Wobei der Moment in dem die Regierung diese ans Volk verteilen lässt, nämlich, in dem das westliche Säbelgerassel gegen den Iran immer aggressiver wird, etwas seltsam anmutet. Ein Schelm der böses dabei denkt… Siehe auch RIA-Novosti 01.03.10
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Die Art und Weise wie die Antwort des Parl. Staatsekretärs Christian Schmidt auf die Frage der Bundestagsabgeordneten Inge Höge, warum die Bundeswehr persisch lernt, ausfällt, lässt eigentlich tief blicken. – Weiterer Kommentar dazu wohl überflüssig!
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Washington / Teheran: Wie einige Medien bereits in der vergangenen Woche berichteten, bereitet sich der Iran auf einen möglichen Angriff der USA vor. Als Kriegsgründe verweist man für gewöhnlich in erster Linie auf die iranischen Atomanlagen, von denen sich vornehmlich – das bis an die Zähne mit Nuklearwaffen bewaffnete – Israel bedroht fühlt.
![]() Und dann gäbe es da ja ohnehin noch das „iranische Regime“ über das sich der Westen einig ist, dass man es wegen seiner kritischen Haltung zu Israel nicht besonders gut leiden kann. Unabhängig davon wie viele mögliche Kriegsgründe man im Westen auch noch zu finden vermag, irgendwie reimt sich am Ende alles auf Israel. Dass es im Fall der Fälle zu einer US-Bodenoffensive kommt, halte ich allerdings für unwahrscheinlich. Das militärische Fiasko im Irak und Afghanistan dürften wohl kaum dazu angetan sein, die Truppen auch noch in ein Land zu schicken das im Gegensatz zu den anderen „eroberten“ Staaten auch noch über ein intaktes Militär verfügt. Insofern überrascht es kaum, dass gestern die Nachrichtenagentur AFP berichtete: „Das US-Militär hat nach Angaben eines ranghohen Generals Pläne für einen Angriff auf die Atomanlagen im Iran ausgearbeitet. “Natürlich können sie bombardiert werden”, sagte der US-Oberkommandierende für die Region, General David Petraeus, dem Nachrichtensender CNN. Es wäre “unverantwortlich”, hätte die US-Armeeführung nicht über eine “ganze Vielfalt” von Möglichkeiten im Atomstreit mit dem Iran nachgedacht", sagte Petraeus in dem in Auszügen vorab veröffentlichten Interview. Einzelheiten zu den Plänen des US-Militärs nannte er nicht. Die Einzelheiten lassen sich allerdings erahnen. So berichteten wenige "Qualitätsmedien" häufiger, dass US-Präsident und Kriegs... Friedensnobelpreisträger Barack Obama beabsichtigt in diesem Jahr weitere 30.000 Soldaten ins Nachbarland Afghanistan zu schicken, versehen mit dem Hinweis, diese im kommenden Jahr gleich wieder abzuziehen. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass es sich bei den zusätzlichen 30.000 Soldaten um so etwas wie eine schnelle Eingreiftruppe handelt, falls der Iran nämlich tatsächlich die Frechheit besitzen sollte nicht einfach still zu halten sondern sich gegen die US-Luftschläge zu verteidigen.
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»AMERIKA BOMBT, EUROPA ZAHLT« »Wir Amerikaner haben unseren Teil im Krieg geleistet, den Hauptanteil für den Wiederaufbau und die künftige Friedensarmee im Kosovo wird Europa tragen.« Bill Clinton, US-Präsident(zitiert aus »Weitblick«, September 1999, A-9020 Klagenfurt) ![]() Operation Hollywood - Die Kriegs-Propaganda-Maschine der USA Amerikaner lieben Kriegsfilme weil darin Helden und Schurken vorkommen. Es gibt Konflikte, Dramen, Gewalt und Action und am Ende gewinnen immer die Guten. Doch in wie weit stehen Film- und Militärmaschinerie in Verbindung? Wer entscheidet wer Held und wer Schurke ist? Und beeinflusst das US-Militär mit Geld und Material bewusst den Inhalt historischer Ereignisse auf eine fast propagandistische Art und Weise? ![]() "Die Welt hat sich nach dem 11. September verändert. Sie hat sich verändert, weil wir von nun an nicht mehr sicher sind." Georg .W. Bush, 2000... Why We Fight - Die "guten" Kriege der USA US-Präsident Eisenhower hat es kommen sehen: In seiner Abschiedsrede 1961 warnte er davor, dass der „militärisch-industrielle Komplex" außer Kontrolle geraten könnte. Über 40 Jahre später sind Privatfirmen in den Irak-Einsatz verstrickt, beeinflussen die Interessen der Aktionäre die US-Außenpolitik, sind politische und wirtschaftliche Eliten eng miteinander verwoben! Ein CIA-Mann: „Wenn Krieg derart rentabel ist, garantiere ich, dass sie noch mehr davon sehen werden“. Wie sich vor diesem Hintergrund die Außenpolitik der USA
verändert, stellt Jarecki mit Hilfe von Archiv-Material und vielen
Interviewpartnern dar – ohne in die Polemik eines Michael Moore („Fahrenheit
9/11“, „Sicko“) zu verfallen. Ende 1941, nach dem Angriff auf Pearl Harbor, zogen die USA in den Krieg. Unter dem Titel "Why We Fight" gab das Kriegsminiserium eine Reihe von Propagandafilmen in Auftrag, die der Welt Amerikas Handel "erklären" sollte. Unter Leitung von Regisseur Frank Capra ("Arsen und Spitzenhäubchen") entstanden 7 Arbeiten, die das Genre revolutionierten. Kein Wunder: Carpra konnte auf die Hilfe von Größen wie John Huston, William Wyler und Walt Disney (!!) bauen.
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