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MikeTheSad
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01.12.2007 13:19

Wie man Kriege anzettelt und künstlich verlängert...


  1. Man bewaffnet zuerst sich feindlich gesinnte Völker und unterschiedliche ethnische Volksgruppen.
  2. Dann findet man in jedem Lager einen Anführer und ein paar Politiker.
  3. Diese hetzt man gegeneinander auf (ist dank der Medien und ein paar Attentaten leicht zu bewerkstelligen). TV, Radio und Zeitungen helfen fleißig mit. Man spricht von »Spannungen«.
  4. Durch Terroranschläge wird das Volk eingeschüchtert und flüchtet vom Land in die Städte. Das Land wird nicht mehr bebaut. Keine eigene Nahrung mehr und Hungersnot in den von Flüchtlingen übervölkerten Städten und Gebieten.
  5. Man entsendet ein paar Reporter und Fotografen. Bilder von Skelett-Kindern und verstümmelten Menschen gehen um die Welt.
  6. Die friedlichen Bürger in den wohlhabenden Ländern sind geschockt und sammeln Geld. Man will ja helfen, so gut man kann. Menschlich.
  7. Mit dem gesammelten (und zum Teil durch Steuern erpreßten) Geld kauft man Nahrungsmittel und Medikamente.
  8. Dann entsendet man humanitäre Organisationen in die betroffenen Gebiete.
  9. Diese werden von den sich bekämpfenden Parteien angegriffen. Oft zum Schein, damit regelmäßige Pressemeldungen veröffentlicht werden.
  10. Die selbstlosen und mutigen Retter, Missionare, Ärzte, Krankenschwestern, Lastwagenfahrer usw. müssen selbstverständlich geschützt werden.
  11. Und schon hat man einen Vorwand, um UNO-Truppen in das Gebiet zu entsenden.
  12. Diese werden dann auch »dosiert« angegriffen und brauchen Verstärkung.
  13. Der Kreis ist geschlossen. Der Krieg ist angeheizt und kann beliebig aufgewärmt werden.
  14. Waffenlieferungen laufen auf Hochtouren. Geld wird verdient auf allen Seiten. Außer auf der Seite der Toten und Verstümmelten.
  15. Irgendwann kommt der Moment, wo die Sache langweilig wird und an Interesse verliert. Somalia läßt grüßen.
  16. Das Land ist kaputt und die Truppen werden abgezogen und nach Hause geschickt.
  17. Dann wird es Zeit, an den Wiederaufbau zu denken.
  18. Ein Wiederaufbau kostet Geld. Ein zerstörtes Land hat kein Geld und muß sich im Ausland verschulden.
  19. Geldgeber zu finden, ist relativ einfach. Nur darf man nicht heikel sein, wenn es um die Bedingungen geht. Man tauscht Land, Bodenschätze, Volkseinkommen, Transitwege, öl und Wasser gegen Kreditgarantien.
  20. Der Kreis schließt sich zum zweiten Mal. Die Abhängigkeit von den internationalen Banken (oft auch »Internationale Staaten- und Wertegemeinschaft« genannt) ist perfekt.
  21. Die totale Versklavung kann beginnen (»American way of life«).

Bilanz:
Milliardengewinne im Waffengeschäft,
Milliardengewinne bei der Weltbank und dem IWF,
Milliardengewinne beim Wiederaufbaugeschäft,
... und ein paar tausend Tote und Krüppel.

Wer diese Zusammenhänge noch nicht erkannt hat, sollte keine Politik betreiben und auch sonst keine wichtigen Entscheidungen treffen dürfen. Wer für UNO-Blauhelme plädiert, macht sich schuldig der Beihilfe zu Mord. So einfach ist das. Man muß es sich nur genau überlegen.

Es handelt sich bei diesem Text nicht etwa um eine Erfindung, sondern um eine gedrängte Zusammenfassung eines Lehrplanes einer us-amerikanischen Hochschule, wo zukünftige Politiker ausgebildet werden.


»AMERIKA BOMBT, EUROPA ZAHLT«

»Wir Amerikaner haben unseren Teil im Krieg geleistet, den Hauptanteil für den Wiederaufbau und die künftige Friedensarmee im Kosovo wird Europa tragen.«

Bill Clinton, US-Präsident(zitiert aus »Weitblick«, September 1999, A-9020 Klagenfurt)






Operation Hollywood - Die Kriegs-Propaganda-Maschine der USA
Amerikaner lieben Kriegsfilme weil darin Helden und Schurken vorkommen. Es gibt Konflikte, Dramen, Gewalt und Action und am Ende gewinnen immer die Guten. Doch in wie weit stehen Film- und Militärmaschinerie in Verbindung? Wer entscheidet wer Held und wer Schurke ist? Und beeinflusst das US-Militär mit Geld und Material bewusst den Inhalt historischer Ereignisse auf eine fast propagandistische Art und Weise?




"Die Welt hat sich nach dem 11. September verändert. Sie hat sich verändert, weil wir von un an nicht mehr sicher sind." Georg .W. Bush, 2000...




Why We Fight - Die "guten" Kriege der USA

US-Präsident Eisenhower hat es kommen sehen: In seiner Abschiedsrede 1961 warnte er davor, dass der „militärisch-industrielle Komplex" außer Kontrolle geraten könnte. Über 40 Jahre später sind Privatfirmen in den Irak-Einsatz verstrickt, beeinflussen die Interessen der Aktionäre die US-Außenpolitik, sind politische und wirtschaftliche Eliten eng miteinander verwoben! Ein CIA-Mann: „Wenn Krieg derart rentabel ist, garantiere ich, dass sie noch mehr davon sehen werden“.

Wie sich vor diesem Hintergrund die Außenpolitik der USA verändert, stellt Jarecki mit Hilfe von Archiv-Material und vielen Interviewpartnern dar – ohne in die Polemik eines Michael Moore („Fahrenheit 9/11“, „Sicko“) zu verfallen.

Ende 141, nach dem Angriff auf Pearl Harbor, zogen die USA in den Krieg. Unter dem Titel "Why We Fight" gab das Kriegsminiserium eine Reihe von Propagandafilmen in Auftrag, die der Welt Amerikas Handel "erklären" sollte. Unter Leitung von Regisseur Frank Carpra ("Arsen und Spitzenhäubchen") entstanden 7 Arbeiten, die das Genre revolutionierten. Kein Wunder: Carpra konnte auf die Hilfe von Größen wie John Huston, William Wyler und Walt Disney bauen.
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